Hier geht´s rund um die Tür.
In diesem Bereich finden Sie vielleicht so manches hilfreiche und nützliche. Falls Sie spezielle Fragen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

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7. Die Oberfläche

Es werden nur ausgewählte Echtholzfurniere verarbeitet. Für die Lack-, Dekor- und Laminat-Oberflächen kommen ausschließlich Materialien führender Markenhersteller zum Einsatz. Es werden Holz- und andere Farbnachbildungen, die besonders strapazierfähig und pflegeleicht sind, verwendet. Türelemente werden sowohl in den verschiedensten Echtholzfurnier-, Dekor- oder CPL Laminat-Oberflächen, als auch in farbig lackierten Oberflächen z.B. weiß oder anderen RAL-Farben gefertigt.

8. Der Lichtausschnitt oder auch dieVerglasung

Die Verglasungen werden in den Ausschnitten durch so genannte Glasleisten in kantiger, runder oder profilierter Ausführung gehalten. Auf Wunsch werden die Türblätter bereits mit den von Ihnen ausgewählten Gläsern fix und fertig verglast, ausgeliefert. Es gibt den Lichtausschnitt für Innentürblätter in Standardgrößen (Norm-LA), aber auch in Sondergrössen und -ausführungen. Empfehlung bei großen Lichtausschnitten ist auf besonders bruchsichere ESG-Gläser (Einscheibensicherheitsglas) zu achten.

9. Die Anschlag- oder auch DIN-Richtung

Türblätter und Zargen (das Türelement) gibt es in zwei verschiedenen Anschlagsrichtungen, nämlich in DIN links und DIN rechts. Zur Festlegung der DIN-Richtung wird das Türelement, dessen Bänder Sie sehen können (diese sind nur von einer Seite aus sichtbar) verwendet. Befinden sich die Bänder auf der linken Seite, handelt es sich um die Anschlagrichtung DIN links und bei rechts um DIN rechts.

Die kleine Türenfibel

Der Grundaufbau einer Tür ist im Grunde immer gleich. Anhand dieser kleinen Abhandlung sehen Sie, aus welchen wesentlichen Elementen eine Tür aus technischer Sicht besteht. 

1. Das Türelement

Eine Tür, bestehend aus dem Türblatt und der Zarge oder auch dem Türfutter oder Rahmen wird fachlich als „das Tür- element“ bezeichnet. Es gibt diese in Sonderabmessungen und u.a. in Drehflügel- und Schiebetürausführung, ein-, bzw. zweiflügelig, sturz- oder geschosshoch.

2. Das Türblatt

Diese sind aus Holzwerkstoffen und ca. 40 mm stark, werden in gefälzter oder stumpfer – oder auch flächenbündig genannt – Ausführung angeboten. Die Türblattstärke erhöht sich allerdings bei anderen Anforderungen wie Einbruch-, Brand-, Rauch- und Schallschutz. Es kommen dafür speziell entwickelte Mittellagen zum Einsatz. Wichtig ist hierbei, dass diese Türen mit einem Prüfzeugnis angeboten werden, d.h. diese Türen werden in Verbindung mit der Zarge auf ihre Anforderungen durch ein unabhängiges Prüfinstitut geprüft.

3. Die Zarge und der Rahmen

Gefertigt werden die Zargen bzw. das Türfutter oder Rahmen in der Regel aus Holz, Stahl oder Aluminium in mauerumfassender Ausführung. Es kommen aber auch Sonderausführungen wie Eck-, Blockzargen oder Blendrahmen zum Einsatz. Die mauerumfassenden Zargen – bestehend aus Holz – setzen sich aus dem Futterbrett, dass die Maueröffnung innen verkleidet und den sogenannten Bekleid- ungen zusammen. Der optische Gesamteindruck eines Türelementes wird durch die Bekleidungen in hohem Maße bestimmt und sollten deshalb in Breite und Form sorgfältig ausgewählt werden.

4. Die Bänder

In der Regel sind Bänder zweiteilig, das Flügelteil oder Bandoberteil befindet sich eingedreht im Türblatt und das Rahmenteil oder auch Bandunterteil sitzt in der von der Zarge befestigte Bandtasche. Die Verbindung von Türblatt zur Zarge bei Drehflügeltüren werden durch die Bänder geschaffen. Häufig werden Wohnungseingangstürelemente mit einer Bandausführung V4426 WF ausgestattet, d.h. dreiteiliges Band vernickelt ...

 

weiter mit "4. Die Bänder": ... und die Abkürzung WF bedeutet „Wartungsfrei“. Es gibt die Bänder in den unterschiedlichsten Materialien, Formen und Oberflächen. Sie sollten hinsichtlich ihrer Ausführung auf die unterschiedlichen Türgewichte und Anforderungen abgestimmt werden. Ein bei nicht genügender Wartung traten bislang Quietschen oder Eisenabrieb auf. Dies gehört damit der Vergangenheit an. Gängigkeit – leicht und geräuschlos – bedeuten Bedienungskomfort.

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5. Das Schloss

Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Der Profilzylinder (PZ) kommt zum Einsatz bei besonderen Sicherheitsanforderungen, wie z.B. für die Wohnungsabschlusstür. Buntbart ist die weitverbreitetste Schlossart und (BB) wird für die normale Zimmertür und (WC) für das Bad bzw. das WC verwendet. Bei den WC- oder Bad-Schlösser verzichtet man normalerweise auf einen Schlüssel. Für das Öffnen und Schließen wird hier lediglich ein Drehknopf betätigt, der im Notfall auch von außen entriegelt werden kann.

6. Die Drückergarnitur

Die Drückergarnitur hat eine ganze Reihe von Funktionsteilen an einer Tür und es gibt sie in den unterschiedlichsten Anforderungen. Es wird ihr eine hohe Beanspruchung abverlangt, das Öffnen und Schließen ist im Allgemeinen die am häufigsten benutzte Funktion. Passend zu den jeweiligen Schlössern gibt es auch bei den Drückergarnituren die BB-, PZ- und WC-Ausführung. Drückergarnituren gibt es mit Knopf oder Drücker in Verbindung mit einem Kurz- oder Langschild oder einer Rosette. Man spricht bei Wohnungsabschlusstüren von Wechselgarnituren, da die Handhabe auf der Außenseite der Tür die Form eines Knaufs (Knopf) hat.